LED-WVZ regelkonform einsetzen

Eine Norm – keine Frage

LED-Wechselverkehrszeichen bieten eine Reihe von Vorteilen. Das aktive Licht sorgt auch bei schlechter Sicht für eine hohe Erkennbarkeit, die dynamische Darstellung erhöht die Aufmerksamkeit und Zeichen sowie Texte lassen sich beliebig wiedergeben. Zudem eignet sich die energiesparende LED-Technologie besonders für den mobilen Einsatz.

 

So unstrittig die Rolle von LED-WVZ im Straßenverkehr ist, so intensiv wird aktuell über den regelkonformen Einsatz diskutiert. Die physikalischen und optischen Anforderungen sowie die entsprechenden Prüfverfahren werden durch die EN 12966 aus dem Jahr 2009 geregelt. Zu beachten sind außerdem einsatzabhängige Anforderungen. Etwa eine höhere Leuchtdichte an Autobahnen oder eine größere Abstrahlbreite beim Einsatz in Städten.

Für Verwirrung sorgt eine zweite und leider bereits veröffentlichte Version der EN 12966 aus dem Jahr 2014 bzw. 2019. Diese wurde jedoch bis dato nicht von der EU bestätigt. Folglich kann sich kein Prüfinstitut akkreditieren lassen und WVZ nach der neuen Version zertifizieren. Entsprechend entspannt sieht man deshalb die Situation beim Marktführer Nissen, der die Einführung der LED-Technologie in der mobilen Verkehrsabsicherung wegweisend vorangetrieben hat und mit dem VarioSign LED-System eine wegweisende Lösung bietet. Zu diesem System gehören sowohl WVZ mit spezieller Reflexscheibe als auch solche mit einer patentierten Linsen-Technologie, die unterschiedliche Vorteile bieten.

„Unsere Kundenwollen normgerechte Lösungen“, erklärt der kaufmännische Leiter Jan Vogt, „deshalb entwickeln und fertigen wir aktuell gemäß der einzigen gültigen Norm EN 12966 aus dem Jahr 2009 und sind auf Anpassungen natürlich vorbereitet.“